Big Brother - Du bist nie allein
Existenz von ECHELON erstmals offiziell bestätigt
Duncan Campbell 28.05.1999 (!) - Das ist lange her, wie sieht es wohl heute aus?
Direktor des australischen Defence Signals Directorate (DSD), Martin Brady, äußerte sich öffentlich über UKUSA-Spionage-Allianz.
Australien, das als eines von fünf Ländern das Echelon genannte Überwachungssystem betreibt, hat nun die Existenz dieses Systems offiziell bestätigt.
Internationale Telefongespräche, Fax- und Datenübermittlungen werden mit diesem System abgefangen und nach Stichworten durchforstet. Es ermöglicht nicht nur der australischen Regierung, Auslandsgespräche der eigenen Bürger abzuhören, die Signal Intelligence (Sigint) Dienste der anderen Teilnehmerländer können das ebenfalls tun. Teile der australischen Enthüllungen betreffen nun neue Regeln und Einschränkungen, wonach Auslandsdienste nur mehr in genau umrissenen Fällen australische Bürger abhören dürfen.
Europäische Länder müssen sich damit nicht nur die Frage stellen, welche Relevanz Echelon für Wirtschaftsspionage hat, sondern auch, ob die Privatsphäre der Europäer denselben Schutz genießt wie die der Australier.
In einer Serie von Briefen an das Programm "Sunday" des australischen Senders "Channel 9" eröffnete Martin Brady, Leiter des Defence Signals Directorate (DSD), Einblicke in die Arbeitsweise des australischen Teils von Echelon. Millionen von Botschaften werden stündlich abgefangen und in ein "Dictionary" genanntes Computersystem gespeist. Die Ergebnisse der Analyse werden danach in einem auf dem Internet Protokoll basierenden Netz allen Teilnehmerländern - USA, Vereinigtes Königreich, Neuseeland, Kanada, Australien -zur Verfügung gestellt.
Bradys Organisation DSD betreibt das Satellitenkontrollzentrum Pine Gap in der Nähe von Alice Springs in der heissen Mitte Australiens. Seit mehr als 30 Jahren werden von dort aus die Abhörsatelliten der CIA, genannt Rhyolite, Aquacade und Magnum, kontrolliert. Nach Jahren der Kontroverse behauptet die australische Regierung nun, die volle Kontrolle über die Abhöranlage zu haben. Ein rein amerikanisches Kommunikationszentrum innerhalb der Basis sei geschlossen worden und die australischen Mitarbeiter könnten nun alle Informationen erhalten, die auch den CIA-Mitarbeitern zugänglich sind.
Die Enthüllungen sind teilweise durch wachsende internationale Besorgnis über Abhöraktivitäten von Geheimdiensten, teilweise durch innenpolitische Gründe motiviert. Das DSD legt Wert darauf zu vermitteln, daß Inländer betreffende Abhöraktionen streng limitiert sind und genauestens kontrolliert werden. Martin Brady:
"...to ensure that [our] activities do not impinge on the privacy of Australians, DSD operates under a detailed classified directive approved by Cabinet and known as the Rules on Sigint and Australian Persons".
Mit seinen Eröffnungen ist Brady aus der Linie der anderen, befreundeten Geheimdienste ausgeschert. Das hat höchstwahrscheinlich bei seinen amerikanischen und britischen Gegenübern Irritationen hervorgerufen. Die UKUSA Partnerschaft, deren Existenz zuvor von keiner offiziellen Stelle zugegeben worden war, hat es in den letzten Jahrzehnten zu verhindern gewußt, daß die Bürger dieser Nationen etwas über ihre Sigint-Tätigkeit erfahren.
In Europa betreiben Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, die Niederlande, Schweden und die Schweiz großangelegte Sigint-Operationen. Über Regeln zum Schutz der Privatsphäre ähnlich den australischen haben offizielle Stellen bisher jedoch noch keine Aussagen gemacht.
Der neuseeländische Autor Nick Hager hatte 1996 einen detaillierten Report über Echelon und UKUSA veröffentlicht. Im STOA-Report von 1997 für das Europaparlament war Echelon erstmals in einem europäischen, offiziellen Dokument erwähnt worden. Im jüngst veröffentlichten Update "Interception Capabilities 2000" sind zahlreiche weitere Details an Informationen und Bildern über Echelon zu erfahren.
1.) Da hört doch wer mit ...
. . . und sie ignorieren die Privatsphäre von Privatpersonen und Unternehmen. Projekt 415 ist ein streng geheimes Überwachungsnetzwerk. Es kann innerhalb eines Jahres Billionen von Verbindungen anzapfen. ECHELON kann spionieren bei wem es will und wann es will!
2.) Was ist eigentlich ECHELON ?
Entworfen und koordiniert von der NSA, wird das ECHELON Netzwerk dazu benutzt, gewöhnliche e-Mails, Faxe, Telexe und Telefongespräche, die über das globale Telekommunikationsnetz geführt werden, abzuhören.
Im Gegensatz zu vielen anderen elektronischen Abhörsystemen, die während des Kalten Krieges entwickelt wurden, ist ECHELON in erster Linie für nicht-militärische Ziele entwickelt worden: für Regierungen, Organisationen, die Wirtschaft und für Einzelpersonen in praktisch jedem Land. Es kann jeden treffen, der mit dem Ausland (und manchmal sogar innerhalb des eigenen Landes) kommuniziert, überall auf der Welt.
Das ECHELON System ist nicht dazu entwickelt worden, einen bestimmten e-Mail- oder Fax-Zugang abzuhorchen. Es ist vielmehr so, dass das System große Mengen an Unterhaltungen mit Computern abhört, um interessante Nachrichten von den Massen an uninteressanten Informationen herauszufiltern.
Eine Kette von geheimen Abhörmöglichkeiten ist in der ganzen Welt errichtet worden, um alle Hauptkomponenten der internationalen Telekommunikations-Netzwerke anzuzapfen. Dazu gehören diverse Abhörsatelliten für Kommunikation, einige landbasierte Kommunikations-Netzwerke und andere Funkkommunikationsarten.
ECHELON verknüpft all diese Möglichkeiten und versorgt die USA und ihre Verbündeten mit der Fähigkeit, eine große Menge der Kommunikation auf dieser Welt abzuhören. Die Computer an jeder Station im ECHELON Netzwerk suchen automatisch durch die Millionen von abgehörten Mitteilungen nach denen, die vorprogrammierte Schlüsselwörter enthalten.
Die Schlüsselwörter enthalten alle relevanten Namen, Plätze, Themen etc. , was halt vielleicht so gesagt werden kann. Jedes Wort von jeder Mitteilung die abgehört wird, wird von jeder Station automatisch darauf durchsucht, ob sie ein bestimmtes Schlüsselwort von der Liste enthält, oder nicht. Die Tausenden von simultanen Mitteilungen werden in "Echtzeit" gelesen, wie sie in die Station eingehen, Stunde für Stunde, Tag für Tag, bis der Computer "Nachrichtendienst-Haarnadeln im Telekommunikationsheuhaufen" findet.
Die Computer in den Stationen rund um den Globus sind als die „ECHELON Wörterbücher“ bekannt. Computer, die automatisch den Datenverkehr nach Schlüsselwörtern durchsuchen, existieren seit den 1970er Jahren, aber das ECHELON System wurde von der NSA entwickelt, um all diese Computer miteinander zu verbinden und den Stationen zu erlauben, als Teil eines Ganzen zu funktionieren.
3.) Wie arbeitet ECHELON ? ...
Ein Blick ins Wörterbuch:
Die Wörterbuchcomputer des ECHELON Systems sind verbunden über ein stark verschlüsseltes, dem Internet gleichen, Kommunikations-Netzwerk. Sie ermöglichen entfernt gelegenen Nachrichtendienstnutzern, von verschiedenen Sammelstellen aus eine Abfrage zu stellen, und die Ergebnisse automatisch zu empfangen.
Die Schlüsselkomponenten des ECHELON - Systems sind lokale "Wörterbuch" Computer, welche eine riesige Datenbank zu einzeln angegebenen Zielen/Themen aufbewahren. Sie beinhaltet Namen, interessante Themen, Adressen, Telefonnummern, und andere Suchkriterien. Eingehende Nachrichten werden mit diesen Kriterien Verglichen. Der Computer notiert automatisch technische Details wie Zeit und Ort des Abhörens von dem Ausschnitt des Abgehörten, so dass Analysten, in welche Agentur der Ausschnitt auch komme, wissen, wo es herkommt und was es ist.
Zum Schluss schreibt der Computer einen vierstelligen Code (für die Kategorie mit den Schlüsselwörtern aus der Mitteilung) an das untere Ende der Mitteilung. Dieses ist wichtig. Es bedeutet, dass wenn alle abgehörten Nachrichten zum Schluss zusammen in der Datenbank an einem Hauptquartier der Agenturen aufbewahrt werden, die Nachricht zu einem bestimmten Thema für spätere Nachforschungen wieder aufgefunden werden kann.
Anfordern und Erhalten von Informationen von den Wörterbüchern erfordert Verfahrensweisen die jedem vertraut sind der schon einmal das Internet benutzt hat. Die Wörterbuch Sortierung und Auswahl kann mit der Benutzung von Suchmaschinen verglichen werden, welche Internetseiten aussuchen, die Schüsselwörter oder Sätze und festgelegte Beziehungen beinhalten. Die Fortschrittliche Funktion der Wörterbuchcomputer könnte vielleicht mit e-Mails verglichen werden.
4.) Wofür wird Echelon benutzt ?
Es ist jede Menge Wissen über potentielle Terroristen und jede Menge Wirtschaftsinformationen gesammelt worden. Besonders intensiv wurden alle Länder, die an den GATT-Verhandlungen teilnehmen beobachtet. Aber bis jetzt ist der höchste Vorrang der Spionageallianz, den größeren Verbündeten dabei behilflich zu sein, ihre Interessen in der Welt durchzusetzen. Jeder und alles von dem die Regierung nicht überzeugt ist, kann zum Ziel werden.
5.) Wer kontrolliert Echelon ?
Die Personen, welche in ECHELON involviert sind, betonen, dass es keine formale Kontrolle über die Bestimmung einer eventuellen Zielperson oder Gründe für deren Beobachtung gibt. Ein führender National Security Council (H. Teicher) sagt offiziell:
"[Aber] Ich würde nie nie sagen in diesem Geschäft, weil am Ende des Tages sind nationale Interessen nationale Interessen ... So sage niemals nie - besonders in diesem Geschäft."
6.) Ethische Bedenken ...
Während einer Debatte des Europaparlamentes 1998 zum Thema "Transatlantic relations / ECHELON system" äußerte Kommissar Bangemann im Namen der Kommission folgendes:
"Wenn dieses System (ECHELON) existieren würde, wäre es eine nicht tolerierbare Attacke gegen die individuelle Freiheit, den Wettbewerb und die Sicherheit der einzelnen Staaten".
7.) Missbrauch von NSA Daten für wirtschaftliche Zwecke ...
Auf einem Treffen zwischen der NSA, der CIA und dem Handelsministerium ("Department of Commerce") am 05. Mai 1977, beschloss und erlaubte man die Bildung eines neuen geheimen Ministeriums, die "Behörde für Nachrichtenverknüpfungen" ("Office of Intelligence Liaison"). Seine Aufgabe war, "ausländische Nachrichten" von Interesse, dem Department of Commerce auszuhändigen. Die Bildung dieser Behörde sah dabei einen formalen Mechanismus voraus, bei dem die NSA - Daten zur Unterstützung von kommerziellen und wirtschaftlichen Interessen benutzt werden können. 1993 vergrößerte Präsident Bill Clinton die US-Nachrichtenunterstützung für kommerzielle Organisationen, indem er einen neuen Ausschuss bildete, den "Nationalen Ausschuss für Wirtschaft" ("Natonal Economic Council"), der den National Security Council lähmte. Ehemalige Nachrichtendienstler und andere Experten geben Tipps, die auf dem regelmäßig ausgespähten Datenaustausch zwischen dem Commerce Department und US Firmen basieren, um Ihnen beim Gewinnen von Verträgen in Übersee zu helfen.
Panavia European Fighter Flugzeug und Saudi Arabien
1993 beschrieb der ehemalige Geheimdienstsprecher Howard Teicher, dass die europäische Panavia Company wegen Verkäufen nach dem mittleren Osten extra überwacht wurde. "Ich wiederhole, dass die Worte ´Tornado` oder ´Panavia` - Informationen, die zu dem bestimmten Flugzeug gehörten - die wichtigsten Zielworte für uns waren, über die wir Informationen haben wollten".
Airbus und Saudi Arabien
Bezugnehmend auf einen gutinformierten Pressebericht: "von einem kommerziellen Kommunikationssatelliten aus, hebt die NSA alle Faxe und Telefongespräche zwischen dem europäischen Konsortium Airbus, der Saudi National Airline und der Saudi-Arabischen Regierung aus. Die Behörde fand heraus, dass Airbusagenten einem saudischen Offiziellen Bestechungsgelder anboten. Sie gab die Information an offizielle Vertreter in den USA weiter, diese drückten das Gebot der Boeing Co. und der McDonnell Corp., welche letztes Jahr in dem $6 Billionen Dollar Wettbewerb gewonnen haben".
Internationale Wirtschaftsverhandlungen
Einige Zeugen zitieren aus erster Hand von Verhandlungen, bei denen die USA Informationen für nationale und wirtschaftliche Vorteile genutzt haben. Diese Informationen beinhalteten Zieldaten über die Emissions-Standartwerte von chinesischen Fahrzeugen; über 1995er Wirtschaftsverhandlungen über den Import von japanischen Luxusautos; über die französische Teilnahme an den GATT Wirtschaftsverhandlungen im Jahre 1993; und über die Asien-Pazifik Handelskonferenz (APEC) im Jahre 1997.
8.) Politik des Europaparlaments ...
Der parlamentarische Beschluss der Konferenz über die "Transatlantische Beziehungen / ECHELON - System" von 1998 forderte nach "schützenden Maßnahmen bezugnehmend auf wirtschaftliche Informationen und effektive Verschlüsselung". Man erwartet, dass dieses ermöglicht wird, durch das Entwickeln von einem Tiefenverständnis von gegenwärtigen und zukünftigen Kommunikationsspionagefähigkeiten.
Auf der technischen Ebene, werden schützende Maßnahmen vielleicht am Besten auf die Verteidigung vor fremder Kommunikationsspionagetätigkeit konzentriert, indem man den Zugang verweigert, oder wo dieses unpraktisch oder unmöglich ist, schützt man fortlaufende Nachrichteninhalte und vereinigte Datenverkehrsinformationen durch den generellen Gebrauch von Kryptographie (Verschlüsselungstechnik).
Wie die SOGIS Gruppe aus der Kommission bemerkte, sind die unterschiedlichen Staatsinteressen der Staaten eine komplexe Angelegenheit. Größere Staaten haben substanzielle Investitionen in Kommunikationsspionagefähigkeiten getätigt. Diese Tatsache führt zu internen und internationalen Streitigkeiten. Technische Lösungen sind nicht offensichtlich. Es sollte möglich sein, ein gemeinsames Interesse zu definieren, um Maßnahmen zu entwickeln, mit denen zukünftige Angriffe von außen kommender Kommunikationsspionageaktivitäten, die direkt gegen europäische Staaten, ihre Einwohner und wirtschaftliche Aktivitäten gehen, abgewehrt werden können.
Eine zweite Ebene von gegenwärtigen Konflikten bezieht sich auf die Bedürfnisse der Staaten, Kommunikationsbelauschung mit legalen Ermittlungsrechten zu versehen. Die technischen und legalen Prozesse, die zur Durchführung von legalen Lauschangriffen zum durchsetzen von Recht beteiligt sind, unterscheiden sich erheblich von denen, welche von Nachrichtendiensten verwendet werden. Teilweise wegen des Fehlens von parlamentarischem und öffentlichem Bewusstsein für Kommunikationsspionageaktivitäten, diese Unterscheidung ist oft überzogen, insbesondere von Staaten, die stark in Kommuinikationsspionage investiert haben. Jeglicher Versuch zwischen legalen Lauschangriffen, die von Seiten des Gesetzes her erlaubt sind und Lauschattacken für Geheimdienste, zu unterscheiden ist bisher fehlgeschlagen und das bedeutet für die Menschenrechte einen Schritt ins Grab. Eine klare Grenze zwischen Gesetzesdurchführungs- und "Nationaler Sicherheits-" Belauschung ist essentiell für den Schutz der Menschenrechte und fundamentalem Frieden.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt, werden Internetbrowser und andere Software, die in fast jedem Personalcomputer benutzt wird, vorsätzlich behindert, das heißt, dass "sichere" Mitteilungen, die sie versenden, ohne Probleme von der NSA gelesen werden können, falls sie dort gesammelt werden. US Hersteller sind dazu verpflichtet, diese Einstellungen laut US-Exportgesetzen einzurichten. Ein Stufensystem ist wichtig. Es könnte ein Zählwerk in Erwägung gebracht werden, bei dem, wenn Systeme mit ausgeschalteten Cryptographiesystemen außerhalb der Vereinigten Staaten verkauft werden, sollten sie Erforderlicherweise übereinstimmen mit "offenen Standards", so dass Dritte und andere Staaten vielleicht zusätzliche Applikationen bereit stellen, welche den Sicherheitsgrad soweit wiederherstellen, wie ihn auch US-Benutzer geniessen können.
Es ist bedauerlich, das öffentliche Informationen nicht zu bekommen waren über den Spielraum der politischen Prozesse innerhalb und außerhalb der EU, welche zu der Formulierung der Existenz von neuen aufgezwungenen Gesetzen, den "Benutzer Bedürfnissen" geführt hat. Als eine dringende Angelegenheit, sollte der gegenwärtige Politikbildungsprozess der öffentlichen und parlamentarischen Diskussion in Mitgliedsstaaten und der EP zugänglich gemacht werden, so dass eine gute Balance zwischen der Sicherheit, den Persönlichkeitsrechten der Bürger und Kommerzieller Unternehmungen , den finanziellen und technischen Interessen von Kommunikationsnetzwerksoperatoren und Serviceanbietern und der Notwendigkeit Gesetzesbildungsaktivitäten, die schweres Verbrechen und Terrorismus bekämpfen, gehalten werden kann.
9.) Schlussfolgerung ...
Denken Sie immer daran, dass jemand zuhören könnte. Dieses bezieht sich auf jede Form Ihrer Kommunikation, egal ob Telefon, Fax oder e-Mail.
Bedenken Sie dieses ist eine große Verletzung Ihrer individuellen Freiheit und eine große Verletzung der Menschenrechte.
Es gibt aber Möglichkeiten Ihre individuelle Privatsphäre zu schützen:
Benutzen Sie auf jeden Fall starke Verschlüsselungstechnologie
(Kryptographie)!!!
Ein Beispiel für gute und zuverlässige Verschlüsselung ist PGP (Pretty Good Privacy).
PGP ist ein open source Programm für Datei- und e-Mail-verschlüsselung. Die Verschlüsselungsalgorithmen, welche PGP verwendet, können zur Zeit noch nicht von ECHELON entschlüsselt werden. ( Nach meinen Informationen wäre ich mir da nicht so sicher...)
PGP ist mittlerweile der de - facto Standard für Verschlüsselung von sensiblen Daten. Der Marktanteil im Bereich der e-Mailverschlüsselung liegt bei ca. 80 Prozent.
Eine freie Version von PGP erhalten Sie bei: http://www.pgpi.org
10.) Referenzen ...
· Duncan Campbell and Linda Melvern, "America's Big Ear on Europe," 1980
· Duncan Campbell"Big Brother Is Listening ...
· James Bamford, The Puzzle Palace, 1983 Chapters 8-10
· Jeffrey T. Richelson, The U.S. Intelligence Community, 1989, Chapters 8 + 12
· Intelligence Online report on UKUSA cooperation, 1996
· US Office of Technology Assessment reports on electronic surveillance, 72-96
· European Parliament, Assessment of the Technologies of Political Control, 1998
· CAQ (CovertAction Quarterly) 1998 report on ECHELON
· Atomic Science Magazine, 03´00 Article on Echelon
· National Security Agency Web site: http://www.nsa.gov:8080
· Cyberrights Web site: http://www.cyberrights.org
· Spiegel Online Web site: http://www.spiegel.de

