Das Vater Unser einmal anders
Das Gebet „Vater unser“ als Meditation
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Ich wende mich ganz bewusst dem Höchsten zu. [„Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen“(Lukas 12,31)]. Ich suche die Quelle, die Erleuchtung, die Verschmelzung mit GOTT. Ich lasse mir Zeit, das Gefühl des Einsseins mit GOTT zu erlangen/spüren, bevor ich weitermache.
Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
„Ich will den Willen GOTTES leben“. Ich übergebe mein Niederes Ich, mein Ego meinem Hohem SELBST, dem der ich wirklich bin. Ich erlaube GOTT die Kontrolle über mein Leben zu übernehmen. Ich gehe zum Vater in mir, wie Jesus es getan hat. Der Vater in mir ist mein GÖTTLICHES SELBST.
Diese Erkenntnis erlaubt dem Kern meines Wesens, dem GÖTTLICHEN SELBST, sich auszudehnen, in meinem Alltag mehr Platz einzunehmen und mich zu führen.
Ich bin voller Vertrauen in mein GÖTTLICHES SELBST.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Wenn ich den Kontakt zum Vater in mir, zu meinem GÖTTLICHEN SELBST hergestellt habe und diese Verbindung spüre, ist jetzt der Moment gekommen, in dem ich schöpferisch wirken kann. Jetzt kann ich meine Wünsche, Ziele, Bitten hervorbringen. Der Kommunikationskanal ist geöffnet.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Ich bitte darum, dass mir alle meinen negativen Gedanken, Einstellungen und Taten vergeben oder berichtigt werden. Auch vielleicht die negative Idee, die mich dazu gebracht hat zu glauben, dass mir überhaupt etwas fehlt in meinem Leben, dass es im Leben an irgendetwas mangelt.
Indem ich anderen vergebe, beschleunige ich die Auflösung von Karma, bei mir, aber auch bei anderen. Wenn ich will, dass mir vergeben wird, muss ich zuerst anderen vergeben. Alles was existiert, befindet sich in einem Wachstumsprozess uns alles was existiert, ist GÖTTLICH. Der einzige Unterschied liegt im Grad des Bewusstseins des einzelnen Wesens.
Führe uns aus der Versuchung und erlöse uns von dem Bösen.
Ich bitte um Führung, um keine falschen Urteile zu fällen, ich bitte um Unterstützung, andere nicht zu manipulieren. Ich bitte um Menschen und Situationen, bei denen ich erleben kann, worum ich bitte und dass das für alle beteiligten von Vorteil ist. Ich bitte um Unterstützung bei der Unterscheidung zwischen Licht und Dunkel, auf dass ich mich nicht von den Mächten der Dunkelheit täuschen lasse und vom rechten Weg, dem Weg der Liebe abkomme.
Ich mache mir bewusst, dass das Werk dann vollendet ist, wenn es in meinem Bewusstsein vollzogen wurde. So werden sich meine Bitten auch auf der materiellen Ebene manifestieren. Alles was ich jetzt noch tun muss, ist in einem erwartungsvollen Zustand zu bleiben. Ich bedanke mich dafür, dass sich die ganze GÖTTLICHE Macht und Herrlichkeit durch mein GÖTTLICHES SELBST jetzt durch mich manifestiert.
A m e n ( So sei es )

