Hat Jesus die Kreuzigung überlebt?
Diese Frage hört man in den letzten
Jahren immer häufiger. In diesem Zusammenhang vernimmt man die
Theorie, dass Jesus nach seiner überlebten Kreuzigung entweder
nach Südfrankreich oder Indien geflüchtet ist.
Es sind viele Bücher darüber geschrieben worden, die
ein grosses Interesse an diesem Thema geweckt haben und zu Bestsellern
wurden.
In diesen Büchern wird ziemlich
detailiert beschrieben, wie er mit Maria Magdalena eine Familie gegründet,
Nachkommen gehabt hat und wie diese durch die Jahrhunderte im Schutz
von Geheimbünden als die wahren Erben des Jesus erhalten geblieben
sind.
Ich möchte hier nicht auf diese Einzelheiten eingehen, bezeichnend
ist aber, dass all die Autoren sehr nahe gewissen Logenorganisationen
zu stehen scheinen. Dies hat mich auch kritisch gemacht und bewogen,
mich etwas genauer damit zu befassen.
Das rote Band all dieser Theorien ist die Annahme, dass Jesus
nicht am Kreuz gestorben ist. Dies mag auf den ersten Blick nicht
einmal so wichtig erscheinen. Die Auferstehung ist jedoch eine
zentrale Stützsäule der ganzen christlichen Bewegung,
ob nun reformiert, katholisch, orthodox oder einer der vielen
anderen kleineren christlichen Gemeinschaften.
Bei der Auferstehung geht es um nichts anderes als um den im
New Age Jargon viel strapazierten Begriff des Aufstiegs. Das ist
u.a. der Grund, dass sich so viele Menschen von dieser Thematik
angezogen fühlen. In meinen Seminaren bekomme ich dazu immer
wieder Fragen gestellt.
Die Menschen spüren tief in sich, dass wir einer Zeit entgegen
gehen, die von jedem einzelnen Entscheidungen abverlangt, die
tiefgreifende Konsequenzen für die eigene Seele, für
das eigene Selbst bedeuten.
Der bekannte Spruch des Trennens der Spreu vom Weizen meint die bewusste
Entscheidung entweder für das Licht oder für das Dunkel.
Die Versuchung ist gross, sich fürs Falsche zu entscheiden.
Zurück zur Kreuzigung.
Anhand des viel diskutierten Turiner Grabtuches wurden Theorien aufgestellt,
der Körper dieser Person sei am Leben gewesen, als es entstanden
war. Dies sei aufgrund von Blutspuren ersichtlich. Aber wenn man logisch
nachdenkt, können Sie sich vorstellen, dass Blut, als eine organische
Substanz nach 2000 Jahren immer noch keine Spuren vom Schimmel oder
anderer Fäulnis aufweist? Die Wissenschaftler auch nicht!
Nicht nur viele Enthüllungsautoren erwähnen es, auch
in lichtvollen Mysterienschulen lernt man, dass es tatsächlich
negative dunkle Mächte gibt, deren Absicht es ist, die Menschheit
auf ihrem Entwicklungsweg zu bremsen, ja möglichst zu stoppen.
Diese Mächte zu erkennen ist oftmals schwieriger als sich
von ihnen zu beschützen. Ihre erfolgreichste Hauptwaffe ist
die Verblendung, die Illusion, die Irreführung.
Aufgrund des folgenden Interviews kann der offene Leser sich
selbst ein Bild machen, ob Jesus tatsächlich am Kreuz physisch
gestorben und dann in einem metaphysischen Prozess in seinem Lichtkörper
aufgestiegen ist oder von seinen Jüngern gerettet und anschliessend
nach Indien oder, was viel häufiger geschrieben wird, nach
Südfrankreich geflohen ist. Um vielleicht eine Dynastie zu
begründen, die in den nächsten Jahren wieder an die
Macht kommen sollte um uns alle Menschen den "wahren Nachfolger
Christi" zu bringen, der uns in eine strahlende(!) Zukunft
führen wird? Lachen Sie nicht, aber in diesen Büchern
werden sogar Namen genannt, einer ist ein hoher Beamter im französischen
Parlament, unabhängig von der momentanen Partei, die offiziell
an der Macht ist.
Ist das der von so vielen erwartete Erlöser der Menschen? Manche
Autoren scheinen das implizieren zu wollen.
--------------------------------------------------
Das Turiner Grabtuch (Interview)
(Aus der Zeitschrift "Die Furche", Juli 1995)
Zweifelsfrei
aus der Zeit Christi
1988 meldeten die Medien, mit einem "sicheren" Messverfahren,
die C-14-Methode, sei nachgewiesen worden, dass das Turiner Grabtuch
aus dem Mittelalter stamme.
Neuere Untersuchungen widerlegen aber diese Behauptung. Die revidierten
Ergebnisse der C-14-Methode verlegen die Herkunft des Tuches in
die Zeit Christi. Dank der neusten Ergebnisse der Grabtuchforschung
eröffnen sich auch verblüffende Perspektiven für
die Physik.
Dies betont der Diplomingenieur Joachim Andrew Sacco aus Beverly
Hills, der gegenwärtig [1995] einen Dokumentarfilm über
den neusten Stand der Grabtuchforschung dreht.
(Das Gespräch führte Christof Gaspari.)
Warum war die Datierung deutlich zu korrigieren?
Joachim Andrew Sacco: Die Änderung ist darauf zurückzuführen,
dass das Grabtuch 1532 in einen Brand mit Temperaturen von rund
850 Grad geraten ist. Der Silberbehälter des Tuchs begann
zu schmelzen. Man untersuchte die Wirkung eines solchen Feuers
auf ein Tuch aus dem Jahr 200. Dabei lieferte die C-14-Methode
ein Ergebnis, das um 1400 Jahre verschoben war. Die Laboratorien,
die 1988 die C-14-Datierung vorgenommen hatten, kamen nun selbst
zu dem Schluss, das Grabtuch müsse zumindest 1900 Jahre alt
sein. Das steht seit 1993 fest.
Wurden diese Ergebnisse veröffentlicht?
Ja, in wissenschaftlichen Publikationen. Die Medien aber haben
sich dafür nicht interessiert.
Gibt es weitere neue Erkenntnisse über
das Turiner Grabtuch?
Ja, über die Art, wie das Bild entstanden ist, und über
das Schicksal des Körpers im Tuch. Man kann heute klar feststellen,
dass sich hier ein einmaliger Vorgang ereignet hat. Computersimulationen
haben hierbei eine bedeutende Rolle gespielt.
Was wurde untersucht?
Im wesentlichen sind zwei Dinge zu nennen: das Bild, das auf dem
Tuch eingebrannt ist, und die Blutspuren. Die Blutuntersuchungen
kamen zu dem Schluss, dass es sich um menschliches Blut handelt,
höchstwahrscheinlich Blutgruppe AB. Man fand eine XY-Chromosomen-Konfiguration,
was auf eine männliche Person schliessen lässt. Aber
noch entscheidender ist, was das Bild aussagt.
Was zeigte sich da?
Zunächst: Ein Mensch kann so ein Bild nicht erzeugen. Unmöglich.
Können Sie das erklären?
Man hat gemeint, es handle sich um Malerei. Aber: Man findet keine
Farbe, kein Pigment. Nächste Vermutung: Irgendeine Säure
sei im Spiel. In diesem Fall hätte man sehr präzise
arbeiten müssen, ohne aber das Bild sehen zu können.
Manches sieht man auf dem Tuch nur mit ultraviolettem Licht. Ausserdem
ist das Bild dreidimensional kodiert. Nicht einmal mit Methoden
der Photographie lässt sich das reproduzieren. Man hat sogar
verschiedene Künstler ersucht, Bilder zu malen, die dieselbe
Information wie das Grabtuch enthalten. Unmöglich. Ausserdem
gibt es Staub und Schmutz an den Fersen, die man nur mit dem Mikroskop
sieht, und deren Untersuchung ergab, dass sie aus Jerusalem stammen
[d.h. sie enthalten Pollenarten, die z.T. nur in dieser Gegend
vorkommen*].
Also kein Bild aus dem Mittelalter?
Man hätte damals schon wissen müssen, wie man ein Photonegativ
erzeugt. Ausserdem findet man im Mittelalter auf allen Darstellungen
der Kreuzigung, dass die Nägel durch die Hände gehen.
Auf dem Grabtuch aber gehen sie durch die Handgelenke. Des weiteren
finden wir auf dem Tuch die Wunde auf der rechten Seite. Und da
kommt eine Menge Blut heraus. Das ist wichtig. Denn auf der linken
Seite des Herzens ist bei einem Toten kein Blut. Es konzentriert
sich auf der rechten Seite. Aber die Blutspuren stimmen genau
mit der Anatomie des Menschen überein. Das hätte man
aber nicht einmal vor einhundert Jahren durchschaut! Heute verfügt
man über eine Erklärung, die alle offenen Fragen zu
beantworten gestattet.
Wie war das möglich?
Die Wissenschafter konnten im Test durch Computersimulation nachweisen,
dass der Körper im Grabtuch einen Vorgang durchgemacht hat,
der ihn in einen neuen Raum versetzt hat. Die Struktur seiner
Atome hat sich neugeordnet. Dieser Körper trat in eine "Super-Ordnung"
über. Dabei wurde viel Energie abgestrahlt, die das Bild
auf dem Tuch erzeugt hat. Wir werden das alles detailliert im
Film "The Shroud" genau darstellen.
Was Sie sagen, klingt ziemlich phantastisch.
Können Sie das näher ausführen?
Diese Schlussfolgerungen basieren auf Schlüsselbeobachtungen.
Ich erwähne einige von ihnen: Es haben sich nur die Vorder-
und die Rückseite des Körpers abgebildet.Die Seitenansicht
fehlt. Sollte aber eine Kraft von dem Körper ausgegangen
sein, müsste sie überhallhin strahlen.
So war klar: Die Schwerkraft musste eine Rolle gespielt haben.
Ein anderer Schlüssel war die Lage der Blutspuren im Vergleich
zu den Wunden auf dem Bild. Je näher sie zum Zentrum des
Bildes sind, umso näher sind sie auch zu den Wunden, und
umgekehrt. Und noch etwas: Das Bild ist nur ganz schwach eingeprägt,
nur auf den ganz obersten Fasern gibt es Veränderungen. Sie
reichen nie tiefer als einige Mikron.
Dank neuester Einsichten der Quantenmechanik konnte man eine Modellvorstellung
über das Geschehen entwickeln, die mit allen erwähnten
Beobachtungen in Einklang gebracht werden kann.
Und wie lässt sich diese kennzeichnen?
Gemäss dieser Theorie hätte sich im Körper eine
extrem unwahrscheinliche, aber aufgrund der physikalischen Gesetze
denkbare Konfiguration der subatomaren Teilchen vollzogen, wodurch
sich all diese Beobachtungen erklären lassen.
Eine Neuordnung der subatomaren Teilchen
im Körper?
Ja. Sobald dieser Vorgang einsetzt (wir wissen aber nicht, warum
dies geschieht), wäre er nicht aufzuhalten. Er würde
zum Übergang in eine "Super-Ordnung" führen.
Bei diesem Vorgang wird eine Energie von mehreren Hundert Joule
pro Quadratzentimeter abgestrahlt.
Ist diese Neuordnung nicht ein sehr gewagtes
Denkmodell?
Alle bisherigen Paradoxa können dadurch jetzt erklärt
werden: Die Neuordnung der Partikel führte dazu, dass das
Tuch richtiggehend durch den Energie abstrahlenden Körper
gefallen ist.
Durch den Körper?
Ja. Das stimmt mit den Gesetzen der Physik überein und hat
zur Folge, dass jene Partien des Tuches, die mit dem Körper
in Berührung waren, mehr Strahlung abbekamen als andere.
Ausserdem erklärt es auch, warum das Bild der Vorderseite
deutlicher ist als das der Rückseite. Auch der Umstand, dass
wir nichts von den Seitenpartien des Körpers sehen, wird
ebenso verständlich wie die perfekte dreidimensionale Abbildung.
Und dabei entstand eine "Super-Ordnung"?
Ja. Im bisher messbaren Universum wissen wir, dass alles zum Chaos
tendiert. So besagt es das zweite Gesetz der Thermodynamik. Im
Zustand der "Super-Ordnung" gibt es diese Neigung zur
Unordnung nicht. Das Grabtuch trägt somit Merkmale, die auf
einen Zustand jenseits von Zeit und Raum schliessen lassen.
Wie stehen Sie persönlich zu diesen
Ergebnissen?
Den Wissenschaftern, mit denen ich zu tun habe (rund vierzig Forscher,
die sich seit 1978 mit diesem Themenkreis befassen -- Ärzte,
Hämatologen, Physiker, Ingenieure aus verschiedenen Sparten,
Archäologen, Historiker usw.) und die sich mit dem Fragenkomplex
beschäftigen, ist es wie mir ergangen: Sie gelangten zu der
Überzeugung, dass die Auferstehung tatsächlich stattgefunden
hat. Wir haben einfach die Evidenz dafür vor uns. Da sprechen
die Tatsachen.
Sind die Forscher, die am Grabtuch arbeiten,
gläubig?
Einer von ihnen hat mir erzählt, dass es ihm wie vielen seiner
Kollegen gegangen ist: Zu Beginn ihrer Tätigkeit meinten
sie, rasch nachweisen zu können, dass es sich um einen Schwindel
handle. Kaum aber hatten sie sich näher mit der Thematik
befasst, mussten sie ihre Meinung ändern. Viele dieser Forscher
haben im Zuge ihrer Arbeit tiefe Bekehrungen erlebt.
Zusatzinformation:
Der Schweizer Kriminologe Prof. Max Frei untersuchte im Jahr 1973
Staub aus den Fasern des Turiner Grabtuches. Er entdeckte darin
49 verschiedene Pollenarten, d.h. Blütenstaub, darunter 13
Pollenarten von Pflanzen, die ausschliesslich in Palästina
vorkommen. Einige Pollen konnte er nicht identifizieren. Er fand
dann im Schlamm des Toten Meeres diese Pollen, und zwar gehören
sie Pflanzenarten, die heute verschwunden sind, aber vor zweitausend
Jahren in Palästina existierten.
Ein weiterer Hinweis auf das Alter und die Echtheit des Grabtuches
ergab eine neue Entdeckung: Da das Bild eine dreidimensionale
Struktur aufweist, liess sich mit Computertechnik eine Reliefvergrösserung
des Antlitzes anfertigen, und dabei entdeckte man auf den Augen
zwei erhöhte Kreise, die inzwischen als Geldstücke aus
der Zeit von Pontius Pilatus identifiziert werden konnten! Auf
einer der beiden Münzen liessen sich sogar die Reste der
Inschrift erkennen, nämlich die Buchstaben UCAI. Tatsächlich
trug die Pilatus-Münze die griechische Aufschrift TIBERIOU
KAISAROS. Nur einmal, im Jahre 29, hat der Münzenhersteller
einen Prägefehler gemacht und schrieb TIBERIOU CAISAROS,
in Anlehnung an das lateinische "Caesar". Heute sind
nur noch drei Exemplare dieser Fehlprägung vorhanden, doch
gerade diese damals neu geprägte Münze wurde damals
auf die Augenlieder des Eingehüllten gelegt, wie dies damals
der Brauch war (aus: "Das Turiner Grabtuch -- Neue Beweise
für die Echtheit", Magazin 2000, Nr. 128/129, Juni/Juli
1998).
Dieses neu entdeckte Detail widerlegt einmal mehr die Behauptung,
das Bild sei durch Schweiss und Ausdünstungen des noch lebenden
Körpers in chemischer Wirkung mit Heilölen auf das Leinen
gekommen; unbelebte Gegenstände wie Münzen wären
dadurch nicht abgebildet worden, zumindest nicht mit Details der
Prägung!
Die Entdeckung der Dreidimensionalität des Bildes geht auf
die Arbeit der amerikanischen Physiker J. Jackson und E. Jumper
zurück, die zur wisschenschaftlichen Forschungsgruppe The
Shroud of Turin Research Project (STURP) gehörten und 1973
mit ihren bahnbrechenden Untersuchungsergebnissen an die Öffentlichkeit
traten. Sie wiesen nach, dass das Bild auf dem Grabtuch nicht
bloss aus biochemischen Abdrücken besteht, sondern dass es
durch Strahlung, d.h. durch einen Lichtblitz entstanden ist, der
dreidimensional aus dem Körper des Gekreuzigten hervorgekommen
sein muss. Berechnungen ergaben, dass dies ein Strahlenblitz von
nur etwa 2/1000-Sekunden gewesen war. Ein Diapositiv vom Grabtuch
wurde in einen Bildanalystor VP8 gesteckt, und auf dem Bildschirm
erschien ein dreidimensionales Reliefbild des Gesichtes.
Einen noch weiterführenden Erklärungsansatz liefert
der im Interview zitierte Joachim Andrew Sacco. Ein Lichtblitz
allein hätte auch die Seiten des Körpers abbilden müssen,
und der Körper hätte zwar geblitzt, aber wäre immer
noch im Tuch gelegen. Saccos Erklärung wäre in der Lage,
auch diese letzten Rätsel zu lösen. Damit führen
die Forschung der Physik jedoch direkt in den Bereich der Metaphysik.
Ist es also verwunderlich, dass das Grabtuch für viele Menschen
als Beweis für die physische Auferstehung Jesu bezeichnet
wird? Entstand das mysteriöse dreidimensionale Photobild
im Stoff dadurch, dass Jesu Körper bei seiner Auferstehung
am frühen Ostermorgen "verklärt" und "verherrlicht"
wurde, wodurch das Grabtuch durch seinen Körper hindurchfiel
oder, genauer gesagt, sein Körper durch das Tuch hindurchging?
Wer waren dann die zwei leuchtend weissen Gestalten, die am Ostermorgen
im oder beim Grab gesehen wurden, und was war ihre Funktion gewesen?
Man erinnere sich, dass am 12. April 1997 ein (weiterer?) Brandanschlag
auf dieses Tuch verübt wurde, der ohne Wunder auch zum satanischen
Ziel geführt hätte: das Grabtuch ein für allemal
zu vernichten. An vier Stellen brach das Feuer in der Turiner
Kirche aus, und erst nach einer halben Stunde, als die Kirche
schon lichterloh brannte, kam die Feuerwehr. Es ist allein der
inneren Stimme eines einfachen Feuerwehrmannes zu verdanken, dass
dieser mitten durch die Flammen ging und den Behälter mit
dem Tuch bergen und herausholen konnte. In der Folge erschien
in Italien sogar ein Buch des Turiner Sachbuchautors Renzo Baschera
mit dem Titel Le srofezie della santa Sindone -- Lultimo
incendio annuncia lAnticristo? ("Die Prophezeiungen
des heiligen Grabtuchs -- Ist der letzte Brand eine Ankündigung
des Antichrist?")
In diesem Buch untersucht der Autor die überlieferten Berichte,
die besagen, im 16. oder 17. Jahrhundert hätten mehrere Pilger
bei Gebeten vor dem Grabtuch innere Stimmen gehört. Heute
noch rätselhaft sind die prophetischen Verse eines französischen
Pilgers namens Gerard oder Gerald, die dieser um 1575 vor dem
Grabtuch niedergeschrieben haben soll. In diesen Nostradamus-ähnlichen
Versen wird das zukünftige Schicksal der Menschheit mit Stichwörtern
skizziert. In ihnen findet sich auch ein Hinweis auf einen grossen
Brand in einer Zeit, in der die Päpste zwei Namen haben werden,
was damals noch unvorstellbar war; in dieser Zeit werde es zur
entscheidenden Auseinandersetzung zwischen den satanischen und
göttlichen Kräften kommen, auf der ganzen Welt, vor
allem aber auch in Rom.