Weltweite «Ordnung»
durch 666-Technologie
Die wachsende Vernetzung und zunehmende Verletzlichkeit
des Systems ist ein Teufelskreis, aus dem die Menschheit so schnell
nicht mehr ausbrechen kann. Je grössere Angriffsflächen
das System bietet, desto mehr muss das System sich selbst schützen,
und weil diese Entwicklung sich in einem Teufelskreis befindet, könnte
sie letztlich auf eine zwingende Endlösung hinauslaufen: die
totale Überwachung. Die «Neue Weltordnung», die Ordnung
auf der ganzen Welt verspricht, ist von der 666-Technologie nicht
zu trennen.
Der sog. Fortschritt, so «modern» und «notwendig»
er erscheinen mag, nähert sich mit seinem Kurs je länger
je mehr einem Szenario, das eigentlich schon seit langem bekannt ist,
so lange, dass es die meisten schon gar nicht mehr ernst nehmen oder
sogar schon für normal und «nicht schlimm» halten
- vor allem seit der angeheizten www-Euphorie nach der Y2K-Geschichte.
Dieses Szenario entstammt einer alten Prophezeiung und präsentierte
sich ursprünglich als Warnung: die «Geheime Offenbarung»,
zu finden im letzten Buch des Neuen Testaments.
Darin wird beschrieben, dass irgendeinmal eine Zeit kommt, in der
eine totalitäre Macht mit künstlichen Hilfsmitteln die Weltherrschaft
ergreifen wird, allerdings nur für wenige Jahre: «(12,3/9)
Dann zeigte sich am Himmel eine andere Erscheinung, ein grosser, roter
Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern ... der Satan,
der die ganze Welt verführt. Mit all seinen Engeln wurde er auf
die Erde hinuntergestürzt. ... (13, 1-2) Dann trat der Drache
ans Ufer des Meeres, und ich sah ein Tier aus dem Meer auftauchen,
das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte. ... Der Drache verlieh
dem Tier seine eigene Befehlsgewalt, seinen Thron und seine grosse
Macht. ... (13,16) Das Tier hatte alle Menschen in seiner Gewalt:
Hohe und Niedrige, Reiche und Arme, Sklaven und Freie. Sie mussten
ein Zeichen auf ihre rechte Hand oder ihre Stirn machen, so dass niemand
kaufen oder verkaufen konnte als nur der, welcher dieses Malzeichen
hat: den Namen des Tieres ... Es ist die Zahl 666.»
Der Kurs, den die heutige Menschheit eingeschlagen hat, scheint tatsächlich
in diese Richtung zu gehen, denn heute - und erst heute - erscheint
die Zahl 666 mit zunehmender Präsenz. Wird das versprochene Ende
von Armut und Kriminalität nur durch eine totale Überwachung
möglich sein?
Nach der ILOVEYOU-Attacke erwähnten einige Experten, der Kern
des Problems liege in der Möglichkeit der anonymen Computerbenutzung,
ein ähnliches Problem, wie es auch das Bargeld mit sich bringt,
weil es anonym verwendbar ist. Die Ersetzung des Bargeldes durch elektronisches
Geld (Kreditkarten, EC-Karten usw.) führt automatisch zur Identifikation
einer jeden Transaktion. Wird also auch der Internetzugang irgendeinmal
nur noch mit einem persönlichen Chip möglich sein, damit
die globale Identifizierung der Benutzer zur Hackerbekämpfung
gewährleistet ist?
Wenn die Zahl 666 erscheint, so prophezeit die Geheime Offenbarung,
muss damit gerechnet werden, dass auch der Rest des visionär
geschauten Szenarios Realität wird. Das «Tier», das
vom Drachen eine globale Macht bekommt, wirft mit dem Erscheinen der
Zahl 666 seinen Schatten voraus. Wie sich dies in der älteren
und auch in der jüngsten Geschichte zeigt und welche Faktoren
damit verbunden sind, individuell wie global (in der Politik und Geheimpolitik,
Hochfinanz usw.), dies alles ist bereits im Buch Machtwechsel auf
der Erde ausführlich dargestellt worden (in den Kapiteln «Money-pulation»,
«Die Offensive der Dunkelmächte und der göttliche
Schutz», «Der Drache auf der Erde: Das Geheimnis der unterirdischen
Welten», u.a.)
666 - bloss Aberglaube?
Mittlerweile ist es nicht mehr ganz unbekannt,
dass die Abkürzung www gemäss Kabbala nichts anderes als
6-6-6 bedeutet und dass diese Zahl auch versteckt im UPC-Strichcode
enthalten ist. Die meisten Menschen halten dies jedoch für Zufall
oder falsche Interpretation und nehmen die Warnung nicht ernst. Sie
meinen, alles Geschrei um die Zahl 666 sei bloss mittelalterlicher
Aberglaube und fortschrittsfeindliches Denken. So stösst dieses
Thema vielerorts auf eine ungläubige oder sogar aggressive Ablehnung.
Demgegenüber zeigt sich, wie bedenkenlos die Zahl 666 salonfähig
gemacht wird und vielfach zur Anwendung kommt. Im Artikel, der in
der Ausgabe Nr. 141 veröffentlicht worden ist, wurden bereits
einige Beispiele gezeigt: z.B. die Zahlen 444+222 auf zwei SBB-Bahnabos,
das Plakat einer Telekommunikationsfirma (eine Hand mit der Telephonnummer
333 666), Wörter mit dem Zahlenwert 666, usw.
Beispiele gäbe es noch viele. Im Jahr 1995 verloste Eurocard
«666 exklusive Parfums». Motto: Hier riecht's nach Geld.
Ende 1999 brüstete sich eine Schweizer Ladenkette, 666 Millenniumbäume
zu pflanzen.
Anfang 2000 hingen in verschiedenen Schweizer Städten Plakate
für Vorträge einer internationalen UFO-Bewegung, die sich
selbst als «atheistische Religion» bezeichnet, die grauen
ETs für die Schöpfer der Menschen hält und Genmanipulationen
inkl. Klonen befürwortet; die Kontaktnummer lautete vielsagend
317 1 666, genau in dieser provokativen Schreibweise (statt 317 16
66).
Verschiedene Finanz- und www-Infostellen enthalten in ihren Nummern
die 666; wir begegnen dieser Zahl in der Politik (666 Parlamentssitze),
in der Pop-Szene, in okkulten Kreisen, in Magieformeln, in Katalogen,
Sonderpreisen und so weiter, ganz zu schweigen davon, wo diese Zahl
überall verborgen enthalten ist: in Buchstabencodes, in Zahlensummen,
in geometrischen Symbolen und Firmenlogos und insbesondere natürlich
im www und im Strichcode.
Gesamthaft gesehen ergibt dies eine wirtschaftlich alldurchdringende
Präsenz der besagten Zahl, ohne die immer weniger Menschen kaufen
und verkaufen können. Würde das Hakenkreuz heute derart
in Umlauf gebracht, würden die Menschen mit Recht Alarm schlagen
und protestieren. Aber die Prophezeiung sagt, dass die Ereignisse,
die mit dem Erscheinen der Zahl 666 verbunden sind, noch schlimmer
sein werden, schlimmer als alles, was die Menschheit bisher erlebt
hat (Mt 24,21).
Obwohl die Verführung und Täuschung grösser ist als
je zuvor, werden laut Jesu Prophezeiung nicht nur einzelne Länder,
sondern ein Grossteil der Menschheit diesen vermeintlichen Versprechen
Glauben schenken: « ... der Geist, der die ganze Welt verführt
... Durch seine [technischen?] Wunder wurden alle Menschen getäuscht,
die auf der Erde lebten.» (Offb 12,9; 13,14)
«Lasst euch nicht täuschen!» (Mt 24,4) «Bleibt
kritisch und lasst euch nicht verführen. ... Jeder wird euch
verachten/hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. Wer aber bis zum Schluss
standhaft bleibt, wird gerettet werden.» (Mk 13,5 und 13,13)
Fortschrittsfeindlich?
Der Spiegel hat (in der Titelstory von 39/1996)
für das, was heute «total global» abläuft, einen
treffenden Ausdruck geprägt: Turbo-Kapitalismus.
Das Tempo dieses Turbo-Kapitalismus ist in den vergangenen Jahren
intensiv verschärft worden, und die Welt geriet in den Griff
der 666-Technologie, alles im Namen des «Fortschritts».
Wenn von Fortschritt gesprochen wird, sollte man immer fragen: Fortschritt
wohin? Was ist das Ziel? Die diesbezüglichen Antworten der Computer-Enthusiasten
sind meistens sehr unphilosophisch und bestürzend.